Berufsbild

Eine Polizistin und ein Polizist, beide mit Basecap, blicken über den Rhein auf das, von der Sonne bestrahlte, Basler Münster.

Das Berufsbild Polizist/in: Kein Beruf wie jeder andere

Den im Basler Polizeigesetz festgelegten Auftrag der Kantonspolizei Basel-Stadt nehmen im Kanton rund 600 uniformierte Polizisten und Polizistinnen wahr.

Rund die Hälfte aller Polizistinnen und Polizisten sorgt für die allgemeine Sicherheit:

  • sie versehen ihren Dienst auf den Posten in Basel, Riehen und Bettingen,
  • sie fahren Patrouille, geben unterwegs bereitwillig Auskunft,
  • suchen nach gestohlenen Fahrzeugen...

Die Mitarbeitenden der Einsatzzentrale sind rund um die Uhr und ums Jahr Ansprechpartner für die Bevölkerung:

  • sie nehmen Meldungen entgegen,
  • treffen Sofortmassnahmen,
  • bieten Alarmfahrzeuge auf und koordinieren Einsätze.
  • Ihre Hilfsmittel sind stets auf dem neusten Stand der Technik.

In urbanen Ballungszentren ist die Aufmerksamkeit auf der Strasse besonders wichtig. Nebst präventiven Massnahmen, kontrolliert die Abteilung Verkehr den fliessenden und ruhenden Verkehr und ahndet Verkehrsübertretungen. Ausserdem prüft die Abteilung alle Bauprojekte im öffentlichen Raum von der Planung bis zum Betrieb bezüglich der Verkehrssicherheit. Sie erteilt und entzieht Fahrberechtigungen und lässt Fahrzeuge zum Verkehr zu. Unfälle werden aufgenommen, analysiert und Schwachstellen werden dadurch aufgedeckt und beseitigt. Die Kernkompetenz ist dabei die Erhöhung der Verkehrssicherheit. Dabei gilt ein besonderes Augenmerk den schwachen Verkehrsteilnehmern.

Von allen technischen Massnahmen ist aber das situationsgerechte Verhalten aller Verkehrsteilnehmenden massgebend für einen geregelten Verkehr. Der Verkehrserziehung vom Kind bis zu den Senioren kommt dabei eine wichtige Rolle zu. Instruktorinnen und Instruktoren der Kantonspolizei Basel-Stadt besuchen regelmässig Schulen, Heime und andere öffentliche Institutionen.

Trotz aufwändiger und dauernder Präventionsbemühungen wird es leider immer Verkehrsunfälle geben. Die Sachverhalte bei Verkehrsunfällen zu klären und aufzunehmen gehört daher ebenfalls zur Aufgabe der Verkehrspolizei.

Die Fahnder der Kantonspolizei Basel-Stadt sind erfahrene Polizisten, die man nicht an der Uniform, sondern an ihrem ausgezeichneten Spürsinn erkennt. Sie kennen sich in der kriminellen Szene gut aus, beobachten diese wachsam und überführen Straftäter. Oft müssen sie wochenlang geduldig, hart und präzis arbeiten, bis sie straffällige Personen festnehmen und weitere Delikte verhindern können. Ihr akribisches Vorgehen ist unerlässlich, damit die Justizbehörden zweifelsfrei über Schuld oder Unschuld entscheiden können. Ihre Arbeit hat mit dem Bild wenig gemeinsam, das Krimiserien von ihr zeichnen.

Die Kantonspolizei Basel-Stadt funktioniert nur mit Profis. Diese stützen sich ihrerseits zum einen auf die zahlreichen Spezialisten im Hintergrund. Zum anderen ist eine einwandfreie und moderne Technik für eine erfolgreiche Arbeit unabdingbar.

Instruktorinnen und Instruktoren, Informatikerinnen und Informatiker, Psychologinnen und Psychologen, Sekretärinnen und Sekretäre, Mechanikerinnen und Mechaniker, Ingenieurinnen und Ingenieure und weitere Mitarbeitende unterschiedlicher Berufszweige sorgen im Hintergrund für eine funktionierende Infrastruktur, professionellen Support und reibungslose Abläufe zugunsten der Polizeiangehörigen, die Tag für Tag in der Öffentlichkeit stehen.

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